Berliner Leiste, Bilderrahmen, Waschgold um 1850 Holz vergoldet 19.Jahrhundert

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Verkäufer: schnabbelliese (119) 100%, Artikelstandort: Denzlingen, Versand nach: Americas, Europe, Asia, Artikelnummer: 113411920404 Gut erhaltene Berliner Leiste um 1850Randprofil innen und außen glänzend, Hohlkehle mattFeste Gehrungen,nichts wackeltungereinigter OrginalzustandRahmenaussenmaß 49,5 cm x 35,3 cmFalzmaß 43,7 cm x 29,5 cmFalztiefe 8 mm Zitat Wikipedia: BilderrahmenDer Bilderrahmen dient der Einfassung und Stabilisierung von Bildern.GemälderahmenBilderrahmen waren ursprünglich architektonischen Charakters und nur bei Altar- und sonstigen Kirchenbildern gebräuchlich. Sie waren teils aus Holz, teils aus Marmor, seltener aus Metall angefertigt. Das Holz wurde bemalt, erst teilweise und zuletzt ganz vergoldet, während der Marmor anfangs bemalt und vergoldet wurde. Die Rahmen wurden auch mit farbigen Verzierungen oder Einlegarbeiten versehen und erst seit dem Ende des 16. Jahrhunderts allgemein weiß oder naturfarben nur lasiert gehalten. Im 16. Jahrhundert wurde der Bilderrahmen zunehmend auch für allgemeine dekorative Zwecke verwendet und der frühere architektonische Charakter allmählich aufgegeben. Im "Goldenen Zeitalter" der niederländischen Malerei, das heißt im 17. Jahrhundert, waren schwarze und braune Bilderrahmen, zum Teil mit schmalen goldenen Einlegeleisten üblich.Die höfische Barockkunst des 17. und die Rokokokunst des 18. Jahrhunderts ging Goldrahmen mit reichen, polimentvergoldeten Ornamenten in Holzschnitzerei über. Wie bei anderen Möbeln gab es regionale Schulen und Musterhefte, nach denen (zum Teil bis heute) gearbeitet wird. Ein damals in Italien entstandener Typus mit durchbrochenen Akanthusmotiven wird als ?Florentiner Rahmen? bezeichnet. Einen Höhepunkt der Rahmenkunst bildete das Rokoko. Die oft von führenden Künstlern entworfenen Rahmen entfernten sich dabei weit von dem ursprünglichen Leistencharakter und nahmen stark bewegte, durchbrochene und aufgelöste Formen an.Klassizismus und Biedermeier blieben bei polimentvergoldeten Rahmen, kamen zur schlichten Leistenform zurück, wobei die nach innen offene Hohlkehle das prägende Motiv war. Man unterscheidet bei den ornamentlosen Biedermeierrahmen die sogenannte ?Berliner Leiste? (goldene Hohlkehle) und die ?Münchener Leiste? (schwarze Hohlkehle mit goldener Einlegeleiste). Im bayerisch-österreichischen Raum war im Biedermeier auch der ?Ochsenaugenrahmen? üblich, bei dem die Hohlkehle außen von einem Eierstab begleitet wird. Im Empirestil kamen Eckapplikationen auf, wobei flache, aus einer kittartigen Masse geformte Ornamente auf der Hohlkehle appliziert wurden. Manchmal wurden auch feine Spitzengewebe in den Kreidegrund der Hohlkehle eingelassen. Statt Blattgold wurde oft Blattsilber verwendet und mit einer goldfarbenen Lasur versehen.In der Gründerzeit entstand eine große Nachfrage nach Bilderrahmen, die nun zum Serien- und Massenprodukt wurden. Die ganze Hohlkehle wurde nun meist mit einem Ornament aus Masse belegt, anstelle der abschließenden Wulst wurde ein Lorbeerstab aus Masse aufgeklebt. Zur weiteren Kostenreduzierung verwendete man Öl- statt Polimentvergoldung, und statt Blattgold kam Schlagmetall zu Einsatz. Um die rissgefährdeten Gehrungsschnitte zu kaschieren, wurden diese oft mit weiteren, Schnitzeren imitierenden Applikationen aus Masse abgedeckt. Im Zuge des Neorokoko kamem um 1850 die ?Ohrenrahmen? oder ?Barockrahmen? auf, bei denen die Ecken und die Mittelstücke des Profils hervortreten.Die Verbreitung von Metalleffektpigment (?Goldbronze?) nach 1910 führte zu weiteren Qualitätsverschlechterungen der Vergoldung und veranlasste zahllose Rahmenbesitzer zum Überstreichen ihrer älteren, angeblich unansehnlich gewordenen Goldrahmen. Individuell gefertigte Rahmen wurden zum Luxusprodukt. Heute werden Bilderrahmen meist industriell in Großserien gefertigt, wobei die Maße den Normierungen für Zeichenkartons, Fotografien, vorgefertigten Passepartouts oder Leinwänden entsprechen. Das Rohmaterial wird zusätzlich auch als Profilleisten aus Holz, Aluminium oder Kunststoff für den individuellen Zuschnitt angeboten.Bei Gemälden auf Leinwänden verzichten die Maler heutzutage oft völlig auf eine Rahmung. Dabei kann es jedoch durch Wärme- und Feuchtigkeitseinwirkungen auf den Keilrahmen zu ungewollten Torsionseffekten kommen. Um der Leinwand mehr Stabilität zu verleihen, greift man in der letzten Zeit wieder verstärkt auf Schattenfugenrahmen zurück. Mit diesem (auf der Rückseite verschraubten) L-förmigen Rahmenprofil bleiben auch die bemalten Seitenflächen der Leinwand noch sichtbar, und die Bilder sind zusätzlich gut gegen Beschädigungen beim Transport geschützt. Zusätzlich verstärkt die Gleichartigkeit der Rahmung den eventuell gewünschten Seriencharakter zusammengehörender Werke. Relativ modern sind die Textilspannrahmen, die das Befestigen eines Stoffes ohne Klammern o. Ä. erlauben. Seit der Fotodruck qualitativ sehr hochwertige Ergebnisse liefert, greifen immer mehr Menschen auf diese Variante zurück, vor allem wenn es um die großflächige Präsentation von Fotos geht.GrafikrahmenMit der Entdeckung der Zeichnung als eigenständigem Kunstwerk, der (Weiter-)Entwicklung (alter und) neuer grafischer Techniken (Holzstich, Kupferstich, Radierung, Lithografie, Stahlstich), mit massenhafter Reproduktion und Verbreitung von Bildern sowie schließlich mit der Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert wuchs auch die Nachfrage nach kleinformatigen, eher unauffälligeren Rahmen für derartige Bilder. Um die Wirkung der Inhalte zu erhöhen und die (meist papierenen) Bildträger zu schützen, müssen zusätzlich zu den meist schmalen Rahmen Passepartouts verwendet werden, damit ein Abstand zur darüberliegenden Glasplatte gewahrt bleibt. Die Leistenbreite ist in der Regel wesentlich schmaler als bei Gemälderahmen. Häufig ist die Rahmenfarbe für solche verglasten Rahmen silbern, da man mit dieser Farbe eine optisch formatauflösende Wirkung erzielt. Für Fotografien oder Kunstdrucke ohne Passepartout werden im Handel auch reine Glas-Wechselrahmen angeboten. Diese können entweder aus zwei übereinanderliegenden Glasplatten oder aus einer Presspappe mit einer Deckplatte aus Glas bestehen, wobei letztere oft auch aus reflexfreiem Glas ist.MagnetrahmenHeutzutage ist die Nutzung von Magneten in Bilderrahmen weit verbreitet, etwa zum Verbinden einer Grundplatte mit dem eigentlichen Rahmen. Der größte Vorteil ist der einfache Zusammenbau der Bilderrahmen, sodass die Endverbraucher die gerahmten Bilder häufig wechseln können.LiteraturVera Beyer: Rahmenbestimmungen. Funktionen von Rahmen bei Goya, Velázquez, van Eyck und Degas, Fink, München 2008, ISBN 978-3-7705-4500-1.Wilhelm von Bode: Bilderrahmen in alter und neuer Zeit, in: Pan, 4. Jg. 1898, Heft IV, S. 243?256 (Digitalisat)Alberto Cevolini: Der Rahmen der Kunst. In: Christian Filk/Holger Simon (hrsg.): Kunstkommunikation: »Wie ist Kunst möglich?«. Beiträge zu einer systemischen Medien- und Kunstwissenschaft. [Kaleidogramme 50] Berlin: Kulturverlag Kadmos, 2010, pp. 79-90.[1]Claus Grimm: Alte Bilderrahmen. Epochen ? Typen ? Material. 3. Auflage. Callwey, München 1986, ISBN 3-7667-0837-6Daniela Maerker: Die Entgrenzung des Bildfeldes im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Utz, München 1997, ISBN 3-89675-260-X (zugl. Dissertation, Universität München 1996)Teresa Mielniczuk, Bohdan Grzegorzewski: Die Geschichte des Bilderrahmens. Krajowa Agencja Wydawnicza, Warschau 1982 (Broschüre mit illustrierter Einführung in Funktion und Geschichte des Bilderrahmens)Renate Möller: Bilder- und Spiegelrahmen. Fakten, Preise, Trends. (= Weltkunst-Antiquitäten-Führer). Deutscher Kunstverlag, München 2001, ISBN 3-422-06284-XWerner Murrer, Eva Mendgen: Rahmenkunst am Beispiel expressionistischer Meisterwerke, Hartung-Gorre Verlag, München 2006, ISBN 3-86628-090-4Helge Siefert: Rahmenkunst. Auf Spurensuche in der Alten Pinakothek. Hatje Cantz Verlag, 2010; 264 Seiten. ISBN 3-7757-2606-3 (anhand der Bestände der Alten Pinakothek, 16. -19. Jhdt.)Tobias Schmitz: Lexikon der europäischen Bilderrahmen von der Renaissance bis zum Klassizismus. Selbstverlag, Solingen 2003, ISBN 3-00-011231-6Tobias Schmitz: Lexikon der europäischen Bilderrahmen (Band II): Das 19. Jahrhundert (1730-1930): Klassizismus, Biedermeier, Romantik, Historismus, Jugendstil, Selbstverlag, Solingen 2009, ISBN 978-3-00-026788-8Tobias Schmitz: Schmitz Compendium of European Picture Frames: 1730-1930, Solingen, 2012, ISBN 978-3-00-039567-3Sabine Spindler: Bilderrahmen des Klassizismus und der Romantik 1780-1850, spindlerfinearts, München 2007, ISBN 978-3-00-022490-4P. J. J.van Thiel: Framing in the Golden Age. Waanders, Zwolle 1995, ISBN 90-6630-278-XFlammleisteZur Navigation springenZur Suche springen Die Flammleiste ist ein dekoratives Element in Form einer Zierleiste mit flammenähnlichem Dekor der späten europäischen Renaissance. Ihren Ursprung haben diese Leisten in Deutschland. Johann Schwanhardt, Kunstschreiner und Büchsenschifter aus Rothenburg ob der Tauber gilt allgemein als Erfinder des geflammten Hobelns (ca. 1600)[1]. Sein Schwiegersohn, Jacob Hepner, führte die Erfindung in Nürnberg ein und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Fertigung der im Barock in Mode gekommenen Well- und Flammleisten. Im Klassizismus und danach fand sie wenig Verwendung und wurden erst im Historismus wieder aktuell. Im deutschsprachigen Raum wurde die Technik zur Herstellung solcher Leisten meist „Flammen“ genannt, - man sprach auch vom „geflammten Hobeln“. In Frankreich war die Bezeichnung „Wellen“ üblicher [2]. In der neueren Literatur werden häufig das flammenähnliche Dekor (Flammleiste) und das wellige Band (Wellenleiste) unterschieden. Andere historische Begriffe sind Flammstab, Rumpelleiste, Rippenstab, Schableiste. Flammleisten unterscheiden sich vom einfachen Profilstab dadurch, dass zusätzlich zum Querprofil auch noch in der Länge eine Profilierung vorhanden ist, entweder als einer Flammenlinie ähnliches Hin und Her oder weitaus häufiger als ein Auf und Ab in Wellenform. Die Leisten fanden im Möbelbau, bei Vertäfelungen, als Einfassungsleisten von Füllungen und insbesondere bei der Anfertigung von Bilder- und Spiegelrahmen Verwendung. Kabinettschränke aus Augsburg, Reliefintarsien aus Eger, flämische und holländische Kabinettrahmen sind Beispiele dafür.Seit dem Barock wurden verschiedene Werkzeuge für die Fertigung gebaut. So entstanden der Flammleistenhobel, der Flammziehstock, die Wellenleistenziehbank. Diese Werkzeuge werden heute wieder nachgebaut. FlammleistenhobelEine Beschreibung, wie die genau bemessene und regelmäßige Bewegung zur Herstellung einer Flammleiste durch eine geeignete Führung realisiert wurde, lieferte Günther Heine in Werkzeuge des Schreiners und Drechslers.[3]FlammziehstockDer Flammziehstock ist eine Weiterentwicklung des einfachen Profilleistenziehstocks, welcher seit Mitte des 16. Jahrhunderts bekannt ist. Diese Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus vier Teilen,dem Stock, einem hölzernen Rahmen, an dem das Zieheisen und der Abnehmer befestigt sind, vergleichbar mit dem einfachen Flammstock,der Flammrute (Schablonenleiste),dem Ziehkloben mit Schlitten undder Führungslade.Durch die Literatur sind einige Originale bekannt geworden.WellenleistenziehbankSie unterscheidet sich vom Flammziehstock vor allem darin, dass das Werkstück auf einem Schlitten festgespannt ist und durch eine besondere Führung bewegt wird. Der Unterschied zur industriellen Massenware ist vor allem anhand der Oberflächenqualität erkennbar, die sowohl von der Konstruktion der Wellenziehbank als auch von den handwerklichen Erfahrungen in der Ziehtechnik, der Anfertigung der Ziehprofil als auch der Holzkenntnis bestimmt wird. Beim Schabvorgang wird im Zehntel-Millimeterbereich gearbeitet, um Oberflächen gemäß den historischen Vorbildern zu erzielen. VergoldenZur Navigation springenZur Suche springenAls Vergolden bezeichnet man das Überziehen metallischer und nichtmetallischer Gegenstände mit Gold, Goldlegierungen und anderen dekorativen Metallschichten.Das traditionelle Handwerk des Vergolders besteht im Aufbringen von Blattmetallen auf Werkstücke, im Unterschied etwa zu deren Beschichtung mit Metalleffektpigment (Muschelgold, „Goldbronze“), die zum Handwerk des Malers gehört. Die chemischen Verfahren mit Ausnahme der Feuervergoldungentwickelten sich erst in der Neuzeit.Gold ist nicht nur von edlem Aussehen, sondern auch eines der korrosionsbeständigsten Metalle. In reiner Form ist es für Bauteile und Alltagsgegenstände schlecht geeignet, weil es selten und teuer ist sowie eine geringe Festigkeit besitzt. Das Überziehen leicht verfügbarer und alltagstauglicher Materialien mit einer Goldschicht wird seit der Antike geschätzt.Die bedeutendste Gruppe von Materialien, die sich besonders gut zum Vergolden eignen, sind Metalle und Metalllegierungen, besonders Stahl, Edelstahl, Zink, Messing, Bronze, Kupfer, Silber und viele weitere. An nichtmetallischen Materialien werden etwa Porzellan, Glas, Keramik, Holz, Papier, Leder, Kunststoff und in seltenen Fällen sogar Textilien vergoldet. Inzwischen kann man dank neuester Technik fast alle organischen und anorganischen Materialien dauerhaft vergolden. Dies geschieht durch neue Verfahren in der Galvanik. Historisch gesehen sind die wichtigsten Funktionen von Goldschichten und -überzügen:Dekoratives AussehenWerthaltiges und prestigeträchtiges AussehenBedeutung für Kulthandlungen und ReligionKorrosionsbeständigkeitIn der Neuzeit kamen noch die folgenden Funktionen hinzu:Bei vergoldeten elektrischen Kontakten und Steckern ein kleiner FremdschichtwiderstandSpezialeigenschaften für die Halbleitertechnik, zum Beispiel BondbarkeitGoldüberzüge können aus reinem Gold bestehen, in den meisten Fällen wird als Überzugswerkstoff jedoch eine für den jeweiligen Zweck geeignete Goldlegierung gewählt. Die Goldlegierungen unterscheiden sich in der Farbe: Rotgold, Gelbgold, Weißgold und Rosé. Auch grüne und blaue Farbtöne sind möglich. Die Farbtöne werden durch folgende Legierungselemente erreicht: Kupfer für Rotgold, Silber, Cadmium und Zink für Gelb- bis Weißgold, Nickel für Weißgold und Indium für Blaugold.Wichtiger als die Farbe ist für technische Anwendungen die Härte und Verschleißbeständigkeit des Überzugs. Diese Eigenschaften werden hauptsächlich durch die Legierungselemente Eisen, Kobalt und Nickel verbessert. Einen solchen Goldüberzug nennt man Hartgold. Die Legierungselemente sollen Härte und Verschleißfestigkeit verbessern. Die eingesparte Goldmenge ist dagegen vernachlässigbar.Die zwei grundsätzlichen Techniken der Vergoldung sind die mechanische und die chemische Verfahrensweise. Die mechanischen Vergoldungsarten sind die ältesten Verfahren; dabei wurde Goldblech geplättet. Man differenziert zwischen Glanz- und Mattvergoldung, Polimentvergoldung, Ölvergoldung, Mordentvergoldung und Hinterglasvergoldung. Die chemischen Vergoldungen entstanden mit Ausnahme der Feuervergoldung erst viel später. Mit der Galvanotechnik erreichte die chemische Vergoldung ihren Höhepunkt.Als Vergolderei wird ein Handwerksbetrieb bezeichnet, der sich primär mit der Veredelung von Holz, Metall- oder Kunststoffoberflächen beschäftigt. Siehe auch: Vergolder In der Malerei, vor allem in der Tafelmalerei, wird das Aufbringen von Blattgold auf einen Untergrund auch als Vergoldung bezeichnet. Dieser Untergrund kann unterschiedlich beschaffen sein. In der Buchmalerei kann das Gold direkt auf das Pergament oder auf einen Goldgrund aufgebracht worden sein; dieser Goldgrund findet sich bei der Tafelmalerei meistens. Es handelt sich um eine Grundierung (Polimentvergoldung), die stets aus Bolus und einem Bindemittel besteht. In der Schmiedekunst werden seit vielen Jahrhunderten hochwertige Arbeiten, wie Gitter, Kirchenausstattungen, Grabkreuze, etc. meist durch die Kunstschmiedeselbst, mit Blattgold farblich akzentuiert oder auch ganzflächig vergoldet. Dabei kommt die wetterbeständige Ölvergoldung mit Mixtion bzw. Anlegeöl zum Einsatz.Die Zementation beruht darauf, dass beim Eintauchen von z. B. einem Kupferblech in eine Gold(III)-chloridlösung die edleren Goldionen reduziert werden und sich auf der Oberfläche des Kupfers abscheiden, wobei Kupfer zu Kupfer(II)-Ionen oxidiert wird. Hierbei muss die Kupferoberfläche aber vorher gut gereinigt bzw. geätzt und die Lösung schwach alkalisch eingestellt werden. Nach der Abscheidung des Goldes in einer Schicht von einigen Mikrometern kann man die Haftung erhöhen, wenn man den Gegenstand bei Temperaturen um 700 °C erhitzt, wobei zwischen dem Kupfer und der Goldschicht eine Diffusionszone entsteht.Das Verfahren der Zementation ist bereits aus der Metallurgie der präkolumbischen Andenkultur bekannt. Zur Herstellung der Goldchloridlösung wurden vermutlich Goldfolien in einer heißen Lösung aus Kaliumaluminiumsulfat, Kaliumnitrat und Natriumchlorid aufgelöst, was allerdings mehrere Tage in Anspruch nahm. Die meisten Goldüberzüge werden durch galvanotechnische Verfahren aufgebracht. Diese Methode hat viele ältere Verfahren komplett verdrängt. Die üblicherweise metallischen Gegenstände werden dabei in einen Goldelektrolyt eingetaucht und durch das Anlegen einer elektrischen Gleichspannung scheidet sich ein Goldüberzug ab. Das erste Patent zur Abscheidung von Gold aus cyanidhaltigen Bädern wurde 1840 an George Richards Elkington und Henry Elkington erteilt.Beim galvanischen Verfahren werden Gold(I)- oder Gold(III)-Ionen meist aus cyanidischen Elektrolyten bei sauren, neutralen oder alkalischen pH-Werten durch Elektronenaufnahme kathodisch zu elementarem Gold reduziert. Durch Variation von Temperatur, Spannung bzw. Stromstärke und Elektrolysezeit lassen sich Schichtdicken von 0,1 µm bis 200 μm erzeugen. Anwendungen dieser Verfahren liegen in der Elektrotechnik zum Vergolden von elektrischen Kontakten oder bei der Oberflächenbehandlung der elektrischen Lötflächen auf Leiterplatten. In diesen Fällen dient der Goldüberzug dazu, ein Korrodieren der Kontaktoberflächen zu verhindern. Im Bereich der Elektronik werden vier verschiedene Arten der Vergoldung angewendet:[1] Weichvergoldung in der Halbleitertechnik. Sie dient zum Vergolden der Anschlussflächen auf Halbleiter-Chips. An diese Anschlussflächen werden die sogenannten und üblicherweise aus Gold bestehenden Bond-Drähte kontaktiert, welche die elektrische Verbindung zwischen den Halbleiter-Chip und den außen am Chipgehäuse liegen Anschlusspins darstellen. Die Härte nach Knoop der Weichgoldbeschichtung liegt im Bereich von 60–85.Hartvergoldung von elektrischen Kontakten. Diese weist eine Knoop-Härte von 120–300 und eine Reinheit von knapp über 99 % auf. Die restlichen Bestandteile sind geringe Mengen von Nickel oder Kobalt. Aus chemischen Gründen kann diese Form der Hartvergoldung nicht im Bereich der Halbleitertechnik zur Kontaktierung von Halbleiter-Chips eingesetzt werden.Hartvergoldung von elektrischen Kontakten auf Leiterplatten wie sie bei Platinensteckern üblich sind. Die Hartvergoldung ist nötig, da die Steckkontakte der Platinenstecker einer höheren mechanischen Belastung unterliegen als andere Bereiche einer Leiterplatte.Weichvergoldung der Lötflächen auf elektrischen Leiterplatten. Diese Vergoldung dient dazu, die aus Kupfer bestehenden Lötflächen bei Lagerung vor Oxidation zu schützen mit dem Ziel, bei dem Lötvorgang weniger aggressive Flussmittel einsetzen zu können. Dabei sind nur die Bereiche der Leiterplatte vergoldet, welche im weiteren Fertigungsprozess elektronische Bauelemente kontaktieren, der restliche Teil der Leiterplatte ist durch einen passiven Lötstopplackabgedeckt. Durch die Bestückung der Leiterplatte mit elektrischen Bauelementen und dem anschließenden Lötvorgang geht die Goldschicht in Lösung mit dem Lötzinn und verliert ihre Bedeutung.Bei der Vergoldung können nur bestimmte Basismaterialien vergoldet werden. Beispielsweise lässt sich das in der Elektrotechnik wegen der guten elektrischen Leitfähigkeitverwendete Kupfer nicht dauerhaft direkt vergolden, da Kupfer die Tendenz hat, durch die dünne Goldschicht zu diffundieren, sich an der Goldoberfläche anzulagern und dort zu oxidieren. Abhilfe schaffen mehrlagige galvanotechnische Verfahren, in denen zunächst auf den Kupferträger eine dünne Schicht aus Nickel galvanisch aufgebracht wird und erst die Nickelschicht anschließend vergoldet wird. Durch die zusätzliche Nickelschicht im Außenbereich kommt es allerdings zu schlechteren Hochfrequenzeigenschaften der Leitung zufolge des Skin-Effektes.[2]Das in der Elektrotechnik neben Kupfer häufige Leitermaterial Aluminium neigt bei Kontakt mit Gold, beispielsweise bei vergoldeten Schaltkontakten, zur Bildung der unerwünschten intermetallischen Verbindung AuAl2, welche wegen ihrer typischen Farbe purpur auch als Purpurpest bezeichnet wird.Durch speziell präparierte Lösungen von Goldsalzen und Haftvermittlern wie Rhodium(III)-oxid lässt sich ein metallischer Goldauftrag auf Glas und Keramik erreichen. Je nach den Parametern erscheint das Metall in matt oder glänzend nach dem Brand. Das Verfahren wird in der Dentalpräparation, aber auch zum Vergolden von Keramik und Gläsern eingesetzt.Zum Vergolden von Porzellan benutzt man entweder aus Gold(III)-chlorid durch Oxalsäure oder Eisen(II)-sulfat gefälltes und mit basischem Bismut(III)-nitrat als Flussmittel gemischtes Gold; es muss nach dem Aufbrennen poliert werden und heißt deswegen Poliergold. Solche Gegenstände dürfen nicht in Mikrowellenöfen verwendet werden, da die Goldbeschichtung beschädigt wird.Die Glanzvergoldung (auch Glanzölvergoldung und Meißener Vergoldung) liefert dagegen direkt eine glänzende Fläche. Sie wird durch Einbrennen einer Lösung von Schwefelgold oder Knallgold in Schwefelbalsam erhalten, ist aber viel weniger haltbar; sie wird schon, wenn man sie einige Male gegen das Haupthaar führt, wie von einer feinen Feile weg genommen.Die Goldplattierung (Doublé) beruht auf mechanischer Vereinigung von fremdem Metall und Goldblech durch starken Druck. Das Verfahren wird zur Halbzeugherstellung, woraus preiswerter Goldschmuck gefertigt wird, angewendet. Die gewalzte Goldauflage ist unlösbar und sehr dauerhaft. Ein Nachteil der Walzvergoldung besteht darin, dass die Gegenstände nicht allseitig bedeckt werden. Walzgolddoublé bestimmter Stärke ist auch ein Qualitätskennzeichen.In einem PVD- oder CVD-Prozess wird das Metall als Golddampf auf das zu beschichtende Werkstück niedergeschlagen. Kunststoffe wie CDs und andere empfindliche Materialien lassen sich dadurch mit Gold beschichten.Diese Gruppe von Verfahren ist eher als historisch zu betrachten und wurde weitgehend durch die galvanotechnischen Verfahren verdrängt. Speziell alle Verfahren, die mit Quecksilber oder mit Amalgam arbeiten, sind sehr gesundheitsschädlich und stellen eine große Umweltbelastung dar.Rote Vergoldung erzeugt man durch Eintauchen des heißen Stückes in Glühwachs, grüne mit silberhaltigem Goldamalgam. Zum Mattieren der vergoldeten Gegenstände erhitzt man sie mit einem geschmolzenen Gemisch von Salpeter, Alaun und Kochsalz, das Chlor entwickelt und Gold löst. Um Nachteile der Feuervergoldung zu vermeiden, überzieht man die Gegenstände auch galvanoplastisch mit Quecksilber, dann reichlich mit Gold und wieder mit Quecksilber und raucht ab. Kupfer verbraucht dabei mehr Gold als Tombak, und auf Silber erscheint die Vergoldung wenig lebhaft. Vergoldetes Silber heißt Vermeil.Eisen und Stahl amalgamiert man durch Kochen mit Quecksilber, Zink, Eisen(II)-sulfat, Wasser und Salzsäure und behandelt sie dann wie Tombak. Bei der kalten Vergoldung auf Kupfer, Messing, Neusilber und Silber wird Goldzunder (mit Gold(III)-chlorid getränkte und verbrannte Leinwand) mittels des Fingers oder eines in Salzwasser getauchten, etwas verkohlten Korks auf das blanke Metall eingerieben und mit Blutstein poliert. Sie ist viel weniger dauerhaft als die Feuervergoldung auf Silber, aber schöner als diese und wird deshalb häufig auf sehr schwache Feuervergoldung gesetzt. Bei der nassen Vergoldung werden Kupfer, Messing, Tombak, Neusilber, verkupferter Stahl, Weißblech in verdünnte Goldchloridlösung oder in eine kochende Mischung von solcher mit Kaliumcarbonatgetaucht, dann gespült, getrocknet und poliert. Man erhält aber immer nur leichte Vergoldungen.Zu grüner Vergoldung setzt man dem Gold(III)-chlorid Silbernitrat zu. Zum nassen Vergolden von Silber (auch: griechische Vergoldung) taucht man es in eine Lösung von Quecksilber(II)-chlorid und Gold in Salpetersäure. Eisen und Stahl verkupfert man zunächst oder taucht sie nach dem Ätzen mit Salpetersäure in etherische Gold(III)-chloridlösung. Diese durch wiederholtes Eintauchen zu verstärkende Vergoldung haftet noch fester auf mit Salpetersäure matt geätztem Stahl. Dauerhaft ist die Ethervergoldung niemals. Man verkupfert deshalb Eisen und Stahl und benutzt dann die heiße Lösung mit Kaliumcarbonat. Man verbindet auch den Stahl mittels eines Drahts mit Zink und taucht ihn mit diesem in eine Lösung von Goldcyanid in Kaliumcyanid (Zyankali) und Kaliumthiocyanat.Dieses sehr alte Verfahren wurde bereits von den Ägyptern verwendet. Es hat trotz der Namensanalogie nur sehr wenig Gemeinsamkeiten mit dem Feuerverzinken. Bei der Feuervergoldung wird ein Metallgegenstand, meist Stahl, Buntemetalle oder Silber, mit Goldamalgam bedeckt und anschließend erwärmt. Das Quecksilber aus dem Amalgam verdampft und das reine Gold bleibt übrig. Anschließend kann die Fläche mit Blutstein, auch Hämatit, poliert werden. Für die Anwendung dieses Verfahrens sind strenge Auflagen nach dem Emissions- sowie Arbeitsschutzgesetz zu erfüllen.Als französisches Vergolden bezeichnet man das Behandeln von Messing mit Lüstersud.VergolderGoldschlägerMuschelgoldVergoldung (Buch)VersilbernVermessingen BlattgoldZur Navigation springenZur Suche springenBlattgold ist die Bezeichnung für eine aus reinem Gold oder hochkarätigen Goldlegierungen hergestellte, dünne Folie. Verwendet wird es, um den Eindruck von massivem Gold zu erwecken (Vergolden). Im Auflicht glänzt Blattgold goldgelb, im Gegenlicht scheint eine weiße Lichtquelle grünlich-blau durch.Reines Gold oder Goldlegierungen werden geschmolzen und in 2–5 Millimeter dicke Zaine (Barren) gegossen. Zusatzstoffe (Platin, Silber, Kupfer) geben dem Blattgold die gewünschte Farbe. Die Zaine werden anschließend in noch glühendem Zustand geschmiedet und mehrfach geglüht, um die Geschmeidigkeit des Goldes zu bewahren. Danach wird es zu einem Goldband von etwa der Stärke von Zeitungspapier (ca. 30 Mikrometer) gewalzt und in Quadrate (Quartiere) geschnitten. 400 bis 500 dieser Quartiere werden in einer Quetsche zwischen Pergamentpapier übereinander gelegt und in mehreren Arbeitsgängen unter Drehen vom sogenannten Goldschläger immer wieder mit einem Federhammer bis auf etwa 1 µm geschlagen. Die Blätter werden nach dem Vierteln nun in einer Goldschlägerform zwischen Lagen von präpariertem Ochsenblinddarm (sog. Goldschlägerhäutchen), eingestäubt mit feinstem Fasergips, mit immer schwerer werdenden Hämmern in mühsamer Handarbeit immer weiter geschlagen. Die eben noch zweckmäßige Feinheit der ca. 80 mal 80 (aber auch 60 bis 120) Millimeter großen Goldblätter beträgt danach 100 bis 110 Nanometer. Nach der ausgeschlagenen Dicke wird das BlattgoldEinfachgold (etwa 100–110 nm)wird oftmals nicht extra als Einfachgold gekennzeichnet. Ist ein Blattgold nicht ausdrücklich als besonders haltbar oder doppelt gekennzeichnet, handelt es sich um Einfachgold.Doppelgold (etwa 200–220 nm)es wird wegen seiner Dicke und geringen Porosität gerne für Außenarbeiten verwendet.Dreifachgold (etwa 300–330 nm)für besonders beanspruchte Außenvergoldungen.[1]Ein Gramm Gold ergibt bei der üblichen Dicke von 100 Nanometern eine Fläche von etwa einem halben Quadratmeter. Im römischen Zeitalter betrug die Dicke noch etwa drei Mikrometer, im 14. Jahrhundert einen Mikrometer.Das deutsche Zentrum dieses Handwerks ist Schwabach. Dort wird im Stadtmuseum in einer nachgestellten Goldschlägerwerkstatt von einem Goldschlägermeister die Blattgoldherstellung demonstriert.SturmgoldUnter Sturmgold versteht man auf Seidenpapier aufgebrachtes Blattgold zum Vergolden im Freien, d. h. für die Außenverwendung (zum Beispiel Schriften für Grabsteine). Andere Ausdrücke dafür sind: Abziehgold, Transfergold bzw. Turmgold. In der Regel wird es in ein Klebebett eingelegt, dann gesäubert, jedoch lässt es sich nicht in vollem Maße glänzend polieren.ZwischgoldBeim Zwischgold besteht nur eine Seite der Folie aus Gold, die andere dagegen aus Silber. Es ist daher billiger als Blattgold, läuft aber mit der Zeit an.Weitere goldähnlich aussehende Legierungen siehe unter Blattmetall und Rauschgold.Blattgold wird hauptsächlich zur Vergoldung von Bilderrahmen, Büchern (Goldschnitt), Mobiliar, Figuren, Architekturelementen, Stuck, Ikonen etc. verwendet. Blattgold wird dafür – je nach Zweck und gewünschter Wirkung – mit speziellen Klebemitteln aufgebracht und oftmals anschließend poliert. Man unterscheidet zwischen der wetterfesten Ölvergoldung (Klebemittel ist das so genannte Mixtion, ein trocknendes Öl bestehend aus Leinöl, Bleiglätte und Terpentinöl), der Leimvergoldung (Klebemittel: organischer Leim auf Kreidegrund) oder der Polimentvergoldung (Kreidegrund sowie mit organischem Leim versetzter feiner Bolus, die sich hervorragend mit Poliersteinen auf Hochglanz polieren lässt). Im Buddhismus wird Blattgold für rituelle Opferhandlungen verwendet.Bei einigen Buddhastatuen in Myanmar durften Pilger als Zeichen ihrer Reverenz Blattgold auftragen. Insbesondere die fünf Statuen der Hpaung Daw U Pagode wurden im Laufe der Zeit so mit Gold eingedeckt, dass ihre ursprünglichen Formen kaum noch zu erkennen sind.[2]Der Verzehr von Blattgold ist ungefährlich und beispielhaft in Danziger Goldwasser, Schwabacher Goldwasser oder als aromatisiertes, weinhaltiges Getränk (zum Beispiel: Goldcuvée mit Goldlikör oder Österreich Gold von Inführ Sekt) trinkbar. 22-karätiges Blattgold wird als Lebensmittelfarbstoff E 175 auch zum Vergolden von Speisen verwendet und dient Körperbemalern beim Schminken und in der Kosmetik im Allgemeinen zu besonderen Effekten.In Atlanta wurde Blattgold zum Dekorieren der Spitze eines Wolkenkratzers verwendet. Die 1993 fertiggestellte Bank of America Plaza hat an ihrer Turmspitze einige vergoldete Elemente. Das Bauwerk ist 317 Meter hoch.Die 1840 gegründete Blattgoldfabrik Kühny, die langjährig in Augsburg ansässig war und heute ihren Unternehmenssitz in Neusäß im schwäbischen Landkreis Augsburg hat, lieferte u. a. das Blattgold für Restaurierungs- und (Neu-)Vergoldungsarbeiten bei folgenden Baudenkmälern: Goldener Saal im Augsburger Rathaus (Restaurierung bis 1996), Bronzerelief Der Lichtbringer in der Bremer Böttcherstraße (Neuvergoldung 1993), Schloss Bruchsal (verschiedene Innenraum-Restaurierungen), Cuvilliés-Theater in der Münchner Residenz (Restaurierung 2008), Kaisersaal im Kloster Ottobeuren (Restaurierung), Hôtel Beauharnais in Paris – Deutsche Botschaft Paris (verschiedene Innenraum-Restaurierungen), und Würzburger Residenz (verschiedene Restaurierungsprojekte). Form: Rechteckig, Rahmenformat (cm): Rahmenaussenmaß 49,5 cm x 35,3 cm, Farbe: Gold, Marke: Berliner Leiste

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